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The popular sticker is now on every book – click photo for bigger size.

What can I say other than this: It has been a tremendous time since the book was released half a year ago. Loads of readings and talks all over Germany, meeting interested and interesting people in areas that I have never been before. What an adventure here in my home country.

What happened in numbers?
One week after „Journeyman“ started to be sold in bookstores it entered the most relevant bestseller list in Germany ( SPIEGEL Bestseller-list ) ranked 16th place in the paperback/non-fiction category. Most of the bestseller titles are heavily advertised before release, they start on top and slowly climb down the ranks. Not this one. The following week it fell down to 19 and everyone thought that it will be a short visit in that list.
But then some magic happened that I still can’t believe. The book climbed and climbed week after week until it suddenly hit rank 3 – the podium!

It has been 31 constant weeks of being a bestseller ever since and 23 weeks within the Top 5. This is just unbelievable and unexpected and I thank everyone out there who bought the book, gave the book to others as a present and told everyone about it. Because if this wasn’t magic it must have been the word-of-mouth advertising. THANK YOU!

Journeyman_bestseller_31weeks
Bestseller history of “Journeyman” – click photo for bigger size.

I can say I am happy with everything – almost. There is one thing that is bothering me. I was writing the blog mostly in english and I made friends all over the world in that language so of course I want you guys to be able to read it. There is a korean and a chinese version of the book in the making but there is no english version. That is one of the things I am working on right now and I will not quit till it’s out there. These days I am waiting for replies of different international publishers – keep your fingers crossed. But if that doesn’t work out, I am planning to start a crowdfunding campaign that will pay for a professional translation by a native speaker. And if that doesn’t work out … well, I will find a way!

Looking forward to see each and everyone again in future travels. If you are planning to come to Berlin, please let me know.

fabsn

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A little advertising for a friend.
Pablo is an illustrator from Argentina and fellow traveler. We met in Malaysia when he was on his project travels called “illustration around the world“. Meanwhile he is very close to publish his comic travel book “Pablo Bear goes to Asia”. Only a few percent missing for a successful campaign. Check it out and fund if you like it.

gopablobear
I am a Comic Character – click photo for bigger size.

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Journeyman on Berlin train
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Wie fühlt sich das eigentlich an mit offener Hand durch die Waggons der Berliner Ubahn zu laufen und um ein bisschen Kleingeld zu bitten, zu betteln, zu schnorren? Egal wie man es nennen mag, ich versuche mir oft vorzustellen wie sich diese Leuten fühlen, die jene Art des Geldverdienens als einzige Chance begreifen sich am Leben zu halten.

Ich stand letztens vor einem Karton mit Freiexemplaren meines Buchs, denn mit jeder Neuauflage bekomme ich immer ein paar Exemplare für den Eigengebrauch geliefert. Da kam mir der Gedanke für ein kleines Sozialexperiment. Wie würden die Fahrgäste darauf reagieren, wenn ich mein Buch dort verkaufe, für einen guten Zweck? Würden Sie es als leichter empfinden mir etwas zu geben, als Mittelsmann, anstatt den Menschen in Not direkt? Ich sollte es herausfinden.

Die letzten Wochen und Monate stand ich regelmäßig vor Menschenansammlungen, um über meine Reise zu berichten oder aus dem dazugehörigen Buch vorzulesen. Ich bin mittlerweile nur noch leicht aufgeregt, da ich durch die Wiederholung natürlich selbstbewusster werde. Dieses Selbstvertrauen wollte ich auch mit in die Berliner Ubahn nehmen, textsicher und redegeprobt meine wohl gewählten Zeilen vortragen:

Hallo zusammen,

ich heiße Fabian und habe vor einiger Zeit diese Reiseerzählung ( zeigen ) mit dem Titel „Journeyman“ geschrieben, die sich nun seit einigen Wochen auf der SPIEGEL Bestsellerliste befindet. Da ich mit jeder Neuauflage auch ein paar Freiexemplare zugeschickt bekomme, dachte ich mir, anstatt diese einfach nur zu verschenken, etwas sinnvolles damit anzustellen. Also verbringe ich den heutigen Tag in der Berliner Ubahn und versuche so viele Bücher wie möglich gegen eine Spende von 15 € zu tauschen. Da der Winter wieder nach Berlin zurückkehren wird, will ich den Erlös an den Kältebus der Berliner Stadtmission spenden, damit dieses Jahr kein Obdachloser auf unseren Straßen erfrieren muss.

Würde mich sehr freuen, wenn Sie bei der Aktion mitmachen. Gerne schreibe ich auch eine Widmung ins Buch.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und eine angenehme Weiterfahrt.

Wieviel Bücher würde ich verkaufen? Vielleicht nur wenige, vielleicht kein einziges, vielleicht alle 15 Exemplare innerhalb einer Stunde? Alles möglich und daher würde mich auch ein Fehlschlagen der Aktion nicht aus dem Tritt bringen. Doch eine Sache hatte ich vergessen: Zu meinen Lesungen und Vorträgen kamen Menschen, die genau deswegen dort waren, nämlich um mir zuzuhören.

Zwei Stunden lang sagte ich in der U1 und U6 den Text auf. Von der Warschauer Straße bis zur Uhlandstraße und zurück, über den Kotti bis nach Wedding, mit kurzen Verschnaufpausen auf den Bahnsteigen. Nicht nur, dass ich kein einziges mal den „Journeyman“ an einen neuen Besitzer übergeben konnte; nach diesen zwei Stunden wollte ich mich am liebsten in mein Zimmer einschließen und, die Bettdecke bis zum nächsten Tag über den Kopf gezogen, unsichtbar bleiben.
Das Schlimmste ist nicht, dass ich keine Bücher verkaufen konnte, denn das hatte ich einkalkuliert. Aber das Gefühl vor Menschen zu stehen, die einen missachten, keines Blickes würdigen, hat bei mir eine Hilflosigkeit ausgelöst, die unangenehmer kaum sein könnte. Ich fing an zu stammeln und zu stottern. Zu allem Überfluss wurde ich immer wieder von der Stationenansage übertönt, was meinen einstudierten Text in weit gröbere Unsicherheiten zerhackte. Ich schwitzte, wurde rot und verursachte damit wohl noch mehr Fremdscham bei den Umstehenden, was zu noch mehr Missachtung für mich führte.

Zugegeben, ich saß vermutlich etwas hoch zu Ross und das Absteigen war ( wie bei allen Situationen die auf dieses Sprichwort passen ) mit allerlei Pein verbunden. Ich dachte mir, die Leute würden schon aufhorchen wenn sie hören, dass da einer vor ihnen steht, der einen Bestseller geschrieben hat.
Es war ihnen SCHEISSEGAL! Und das ist auch gut so, denn es sollte ihnen geradewegs am Allerwertesten vorbeigehen.





Ich weiß, dass ich keinen Vergleich ziehen kann zwischen mir, der Geld für einen guten Zweck zu sammeln versucht und einfach mal schauen will wie das ist, und einem Menschen, der sich dem tagtäglich ausliefert muss, um das eigene Überleben zu sichern. Dennoch, ein Fazit kann ich aus dieser Aktion allemal ziehen: Ob ich in Zukunft immer mein verfügbares Kleingeld hergebe oder nicht; Jeder dieser Menschen hat im Mindesten Augenkontakt verdient, wenn nicht sogar ein Lächeln.

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Danke an Nico für die mentale Unterstützung und die Videoaufnahmen, sowie David und Thelma, die mit einem gestellten Buchkauf einen Dominoeffekt auslösen wollten ( was leider auch nicht zum gewünschten Erfolg führte ).

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I admit, there once was a time when I illegally downloaded – mainly music and movies. Statistics say that illegal downloaders are mostly the ones who also buy most of the stuff. They spend more money on concerts and cinema and tend to purchase the original of what they downloaded [...]

Foto klicken für größere Ansicht – click photo for bigger size. Alle Bestseller – all bestsellers
Es fing alles ganz vielversprechend an letzte Woche Montag, Erscheinungstermin von “Journeyman – 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs”. Einige Buchhandlungen hatten mich mich im Regal für Tipps stehen und Amazon war gleich morgens ausverkauft. Eine gute [...]

Pretty much exactly two years ago I went to Cuba together with US American photographer Daniel Castro. I usually upload my videos soon after I visited a country but there were some problems. Let’s say, Cuba made it difficult for me to publish anything. You will know what I am talking about after you read [...]

// Short update // End of June I came back to Berlin and finished the work on my book. Lots of edits and text makeovers and the complete inside and outside design I did during the past three months in german summer. “Journeyman” is going to be released soon and exactly today the actual print [...]